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Kurz gefasst: Drei einfache Wege, wie eure Familie ohne Drama in die Schule zurückfindet: eine Woche vorher früher aufstehen, das Ferienende nicht schlechtreden, die Ferien bis zum letzten Tag auskosten. Für alle, bei denen die Schule erst Mitte September losgeht, und für alle anderen fürs nächste Jahr.
Der schwerste Teil vom Ferienende ist, sich als Eltern die Freude darüber nicht anmerken zu lassen.

Seine Freude vor Kindern zu verstecken, die schon sauer werden, wenn im Supermarkt die Schulhefte neben der Grillkohle liegen, ist nicht leicht. Heißt das, du hast die Wochen mit deinen Kindern nicht genossen? Natürlich nicht. Es heißt nur, dass du dich darauf freust, dass das Schuljahr wieder losgeht.

Der Übergang von den Ferien in die Schule kann schwierig sein. Es gibt viel zu bedenken, aber hier sind drei einfache Wege, gut ins Schuljahr zu starten.

1. Fangt an, früher aufzustehen

Ich habe Teenager. In den Ferien schlafen sie jeden Morgen bis neun. Wenn die Schule anfängt, müssen sie um sechs raus. Das ist ein riesiger Unterschied. Als Vater muss ich ihnen helfen, diese steile Kurve zu nehmen. Also klingelt in der letzten Ferienwoche der Wecker um halb acht. Ich habe sie nicht um sechs geweckt, ich bin ja kein Unmensch. Aber ich habe ihnen die Chance gegeben, sich langsam wieder ans frühe Aufstehen zu gewöhnen. Nimm ihnen den Stress, indem du ihnen ein paar Morgen zum Üben gibst.

Nimm deinen Kindern den Stress vom ersten Schultag: Gib ihnen ein paar Morgen zum Üben.
Diagramm: Aufstehzeit von 9 Uhr in den Ferien auf 6 Uhr am ersten Schultag, als Klippe und als Rampe über die letzte Ferienwoche
Klippe oder Rampe: Die letzte Ferienwoche entscheidet, wie hart der erste Schultag wird.

2. Rede das Ferienende nicht schlecht

Du gibst das Tempo vor. Du bestimmst die Stimmung. Du bist in vielem das Stimmungsbarometer deiner Familie. Viele Eltern dramatisieren das Ferienende und übertreiben, wie schrecklich es ist, wieder in die Schule zu müssen. Das ist Unsinn. Wenn du deinen Kindern erzählst, dass mit den Ferien auch alles Glück, alle Sonne, alle Badeseen und aller Spaß enden, dann erwarte keinen guten Start. Erinnere sie lieber daran, wie viel Spaß es macht, die Freunde wiederzusehen. Hilf ihnen zu sehen, was ein Schultag alles zu bieten hat: den Lehrer, den sie mögen, das Fach, in dem sie gut sind, die Jugendgruppe, die wieder losgeht. Verkauf das Ferienende nicht als Katastrophe.

3. Macht die Ferien ganz voll

Das Problem mit dem Sommer ist, dass er im Handel schon im Juni endet. Dann liegen die Schulranzen aus. Mit Weihnachten ist es dasselbe: Ich will keinen einzigen Lebkuchen sehen, bevor es November ist, und trotzdem stehen sie ab Ende August im Regal. Beende deinen Sommer nicht zu früh. Genieß ihn bis zum letzten Tag. Fahrt ein paar Tage vor Schulbeginn noch einmal an den Badesee. Macht in der letzten Woche eine Wasserschlacht. Bleibt im Freibad, bis sie euch rausschicken. Presst den Sommer bis zum letzten Tropfen aus, statt vorzeitig aufzugeben. (Ideen dafür: 6 Wochen, 6 Abenteuer.)

Zeitstrahl: Im Handel endet der Sommer im Juni, in der Familie erst am Schulstart
Im Handel endet der Sommer im Juni. In eurer Familie erst am Schulstart.

Der Sommer ist eine wunderbare Zeit, und auch wenn deine Kinder nicht wollen, dass er endet: Er endet. Mach den Übergang so leicht wie möglich, indem du ihn bewusst gestaltest.

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Für Jugendleiter und Mitarbeiter: Nutze die erste Gruppenstunde nach den Ferien für einen bewussten Start: Wer war wo, worauf freut ihr euch? Komplette Entwürfe zum Feiern des Schulanfangs findest du in den 12 Gottesdiensten zum Schulstart.

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In Zusammenarbeit mit Parent Cue. Deutsche Fassung und Anpassung an den DACH-Kontext: Pulse-Team. Original: »How to Successfully Ease Out of Summer and Back to School« von Jon Acuff.