Auftakt der neuen Serie »In The Same Way – Genauso wie er« nach dem Buch von R.A. (Ronnie) Smith.
Als ich Jugendarbeit mit Young Life gemacht habe, der amerikanischen Jugendorganisation, hatte ich ein Vorrecht, das ich damals gar nicht richtig einordnen konnte: einen Spiritual Director. Ronnie Smith und ich trafen uns über Jahre regelmäßig. Kein Programm, keine Agenda. Er hörte zu, stellte Fragen und half mir zu sehen, was Gott gerade in meinem Leben tat. Erst später habe ich verstanden, wie selten so etwas ist.
Ronnie ist kein Influencer. Du findest online nicht einmal ein Foto von ihm, und auf der Website seines Buchs kürzt er seinen Namen bescheiden zu »R.A. Smith« ab. Dafür bringt er mit, was laute Stimmen selten haben: Jahrzehnte in der Jugendarbeit, Erfahrung in der Begleitung von Menschen im Drogenentzug und eine Tiefe, die man nicht googeln kann. Die Inhalte, mit denen er mich damals begleitet hat, hat er irgendwann in ein schmales Buch gepackt: In The Same Way. Mit seiner Erlaubnis übersetze ich es hier, Kapitel für Kapitel.
Der Buchtitel ist übrigens ein Bibelvers. Er stammt aus dem ersten Johannesbrief, wo es wörtlich heißt, wir sollen »in the same way« leben und gehen, wie Jesus es getan hat:
»Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll so leben, wie er gelebt hat.« — 1. Johannes 2,6 (Luther 2017)
Genauso wie er. Darum geht es in diesem Buch.
Das Bild, das alles zusammenhält
Wie wir denken und was wir glauben, formt, wie wir leben. Das ist die Grundüberzeugung des Buchs. Deshalb beginnt Ronnie nicht bei Methoden oder Programmen, sondern bei den Paradigmen, die unser Glaubensleben tragen. Sein Bild dafür: eine Pyramide aus Steinen, die Kapitel für Kapitel wächst.

Das Fundament heißt Kontext (Teil 1 bis 4). Bevor es um uns geht, geht es um Gott: Er handelt in dieser Welt, um seinen heiligen Namen groß zu machen (Hesekiel 36). Er tut es mitten in einem Kampf zwischen Gut und Böse, der uns in eine unsichtbare Wirklichkeit hineinzieht. Und der Muskel, der uns auf dieser Pyramide nach oben bewegt, heißt Glaube.
Die zweite Ebene ist das Kreuz, das Evangelium (Teil 5 bis 7). Hier wird Ronnie provokant: Vergebung ist nicht das ganze Menü, sie ist die Vorspeise. Das Evangelium schenkt außerdem Freiheit und, vielleicht am meisten übersehen: Gott in uns, Gottes Gegenwart, die in uns wohnt.
Dann wird es persönlich (Teil 8 und 9). Hingabe kommt vor Nähe, deshalb steht sie vor der Nachfolge. Und an der Spitze steht kein Prinzip, sondern eine Person: Jesus.
Wie diese Serie funktioniert
Jede Woche erscheint eine Folge, jede Folge legt einen Stein auf die Pyramide, und die Grafik wächst mit. Du kannst jederzeit einsteigen und hier zum Überblick zurückkommen. Die Serie eignet sich auch gut für Kleingruppen oder als roter Faden für Mitarbeitergespräche, genau so hat Ronnie sie mit mir benutzt.
Alle Folgen der Serie
- Heiliger Name: Es geht zuerst um Gottes Namen, nicht um dich
- Kampf: Du stehst mitten in einem Kampf
- Das Unsichtbare: Die unsichtbare Wirklichkeit
- Glaube: Der Muskel, der dich die Pyramide hinauf bewegt
- Vergebung: Erst die Vorspeise
- Freiheit: Frei, nicht nur begnadigt
- Gott in uns: Gott wohnt in dir
- Hingabe: Hingabe kommt vor Nähe
- Nachfolge: Die Spitze der Pyramide
(Die Links werden mit Erscheinen der Folgen aktiv.)
Warum ich diese Serie mache? Weil ich weiß, was diese Inhalte mit mir gemacht haben. Was Ronnie in unzähligen Treffen mit mir durchgearbeitet hat, will ich weitergeben: an dich, und durch dich an die jungen Menschen, die du begleitest. Genau darum geht es ja in dem Buch.
Das ganze Buch als kostenloses PDF
Du willst nicht wöchentlich warten? Die komplette deutsche Fassung gibt es als Buch zum Mitnehmen: 103 Seiten, alle neun Kapitel, alle Illustrationen. Mit Ronnies ausdrücklicher Erlaubnis, kostenlos.

