Teil 2 von 9 der Serie »In The Same Way – Genauso wie er« nach dem Buch von R.A. (Ronnie) Smith.
Unsere Seele ist fasziniert vom Gedanken einer größeren Geschichte. Lass mich eine Frage stellen: Wie hat die Geschichte angefangen? Wenn dich jemand fragen würde, wann deine Geschichte begonnen hat, was würdest du antworten? Würdest du uns zu deiner Geburt zurückführen, dem Tag, an dem alles anfing? Oder zu dem Moment, in dem du Christus vertraut hast, dem Tag, an dem du dich entschieden hast, Jesus zu folgen?
Wir neigen dazu, die Dinge durch die Brille unserer eigenen Augen zu sehen, durch die sichtbare Welt, in der wir leben. Aber was, wenn du Gott diese Frage stellen würdest: Wann hat deine Geschichte begonnen? Wie würde er antworten? »Denn er hat uns in ihm erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und tadellos vor ihm stehen« (Epheser 1,4). Irgendwie kannte Gott uns und hat mit uns angefangen, bevor der Grundstein der Erde gelegt war.
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Wann hat die größere Geschichte begonnen?
Und wenn unsere Geschichte in die größere Geschichte gehört: Wann hat dann die größere Geschichte begonnen? Wann begann das Drama, das der Herr schreibt, produziert und inszeniert? Unsere Antworten fallen unterschiedlich aus. Die meisten von uns gehen wahrscheinlich zu 1. Mose 1: »Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.« Aber das ist eine Antwort der sichtbaren Welt. Andere sagen: Wegen der Ewigkeit Gottes, des Alpha und Omega, gibt es keinen Anfang. Das ist korrekt und theologisch sauber. Aber jede Geschichte, jedes Drama braucht irgendwo in der Zeit einen Anfang. Es gibt keine definitive Antwort im Stil von »5000 v. Chr.«. Ich stelle die Frage aus einem anderen Grund: Ich will uns über die Antwort der sichtbaren Welt hinausbewegen, denn dort liegt der Kontext.
Was war vor der Erschaffung des Universums? Wir wissen nicht viel, aber die Bibel gibt uns ein paar Hinweise. Bevor das Universum geschaffen wurde, existierte Gott. Vater, Sohn und Heiliger Geist hatten Freude aneinander. Da war Beziehung. Aber gab es sonst noch etwas? Was war das Erste, das Gott geschaffen hat? Gute Frage. Wieder keine definitive Antwort, aber wir haben Hinweise. Als Jesaja und Johannes jeweils in einer Vision vor den Thron Gottes gehoben werden, schweben dort Wesen über dem Herrn und singen: »Heilig, heilig, heilig!« (Jesaja 6,3; Offenbarung 4,8). Und sie singen es Tag und Nacht. Wir dürfen schließen: Sie singen es schon fast ewig. Aber sie sind keine ewigen Wesen, also müssen sie geschaffen worden sein. Ich denke: Bevor Gott die Erde schuf, schuf er die Engel. Das ist Kontext zur größeren Geschichte.
Was wir über Engel wissen
Hier ist ein wenig von dem, was wir über Engel wissen. Es ist natürlich keine vollständige theologische Zusammenfassung. Wir wissen: Sie sind Boten und Diener Gottes, wie bei der Botschaft an Maria (Lukas 1,28). Wir wissen: Wenn Menschen Engeln zum ersten Mal begegnen, ist unsere natürliche Reaktion Furcht, wir fallen auf die Knie, wie die Hirten bei der Geburt von Jesus (Lukas 2,8-9) oder Bileam mit seiner Eselin (4. Mose 22,31). Wir wissen: Sie sind viel mächtiger als wir. Und es gibt keinen Bericht davon, dass Gott je in einem Engel gewohnt oder sich mit einem vereint hätte.
Und wir wissen: Es gab einen Engel namens Luzifer, der sich anschickte, dem höchsten Gott gleich zu sein (Jesaja 14,12-14). Er wurde aus dem Himmel geworfen, hinab zur Erde. Wir kennen ihn als den Teufel. Sein Stolz ist die Wurzel allen Übels. Es gab eine Rebellion, andere Engel schlossen sich Luzifer an; wir kennen sie als Dämonen. Ich werde den Teufel und seine Dämonen in dieser Serie »den Feind« nennen. Sie sind nicht wie Gott. Sie sind geschaffene Wesen. Sie sind nicht allwissend, nicht allmächtig, nicht allgegenwärtig. Sie sind nicht Gott.
Ein Kampf, älter als die Menschheit
Der daraus entstandene Kampf zwischen Gott und dem Feind, zwischen den guten Engeln und den gefallenen, ist eines der bedeutendsten Stücke Kontext für die größere Geschichte. Und er spricht direkt hinein in die Frage, wie wir jeden Tag leben sollten. Dieser Kampf zwischen Gut und Böse lief schon lange vor 1. Mose 3, bevor die Schlange im Garten auftaucht. Das sollte bei uns einen gewaltigen Paradigmenwechsel auslösen.
Denk mal darüber nach: Alle großen Geschichten, die je geschrieben wurden, haben genau das als zentrales Thema. Der Kampf zwischen Gut und Böse treibt die Handlung von Der Herr der Ringe, Star Wars und Harry Potter, und das ist nur unsere Ära. Alle Geschichten scheinen dieses Thema irgendwo im Zentrum ihrer Handlung zu tragen. Die Idee ist in den Kern dessen eingebettet, wer wir als Menschen sind. Ich weiß nicht genau, wie die Zeitlinie aussieht und wo 1. Mose 1 in den Fall der Engel einzuordnen ist. Aber man bekommt fast den Eindruck, dass wir für diesen Kampf gemacht wurden. Wie auch immer die genaue Reihenfolge war: Gott wusste in seiner souveränen Allwissenheit, was kommen würde, und hat uns einzigartig passend für diesen Krieg gemacht.
Hier ist das Wichtigste zum Mitnehmen: Eines der bedeutendsten Stücke Kontext für unser Verständnis der größeren Geschichte ist, dass sie sich in einem kosmischen Kampf zwischen Gut und Böse abspielt, zwischen Gott und dem Feind.
Das Bewusstsein für den Kampf ist das praktischste Stück Kontext für unseren Alltag.
Bekehrt im Badezimmer, verloren im Krieg
Ich erzähle dir, wie das bei mir war. Als Teenager fuhr ich auf eine Freizeit unserer Gemeinde mit. Eine Cheerleaderin namens Vickie sollte dabei sein, und ihre mögliche Anwesenheit war meine Hauptmotivation mitzukommen. Am ersten Abend, nach der Predigt, als alle ins Bett gingen, sagte unser Leiter, er sei ansprechbar, falls jemand Fragen habe oder reden wolle. Ich dachte: Das ist meine Chance. Als ich glaubte, dass alle schliefen, betete der Leiter mit mir, und in dieser Nacht wurde ich Christ, im Badezimmer eines Schlafsaals. Vickie hatte übrigens abgesagt und war gar nicht da. Und ich traf Jesus. Mein Leben und meine Bestimmung waren nie wieder dieselben. Ich liebe es, diese Geschichte zu erzählen.
Aber niemand sagte mir, dass ich in dem Moment, in dem ich Jesus für die Vergebung meiner Sünden vertraute, in einem kosmischen Kampf eine Seite gewählt hatte. Niemand sagte mir, dass es unsichtbare Wesen gibt, unglaublich mächtig, die jetzt meine Feinde geworden waren. Niemand sagte mir, dass dieser Feind wie ein hungriger Löwe ist, der stehlen, töten und zerstören will (1. Petrus 5,8; Johannes 10,10). Ich war auf diesen Kampf in keiner Weise vorbereitet. Und das sah man. Ich war ein ziemlich braver Junge, bis ich Christ wurde. Aber die mittleren Jahre meiner Jugend waren für mich nichts als das Trümmerfeld einer verlorenen Schlacht. Meine Eltern ließen sich in jenem Sommer scheiden, die Alkoholiker-Gene meines Vaters schlugen regelmäßig zu, und ich war wütend, verletzt und verloren.
Ja, ich war gläubig. Ich hatte Christus vertraut. Aber ich hatte keine Ahnung, wie ich in die größere Geschichte gehörte. Ich wusste kaum, dass es eine gab. Die Bibel spricht von Menschen, die verloren sind: Sie stehen außerhalb der Mauer, außerhalb der Familie Gottes. Aber ich glaube, es gibt auch eine Art Verlorenheit für die drinnen. Diese Verlorenheit bemisst sich daran, wie gut jemand mit der größeren Geschichte verbunden ist. Und ich war definitiv nicht verbunden. Ich war drin, aber ich war verloren.
Leuchtfarben im Dschungel
Langsam, über Jahre, hörte ich Gerüchte von diesem Kampf. Im Seminar sprachen wir über die theologische Natur von Dämonen und dem Krieg, aber nicht unbedingt über ihre Wirklichkeit. Ich kann ehrlich sagen: Die Idee, für einen echten, unbestreitbaren Kampf gegen den Feind zu trainieren, war mir fremd. Es wurde darüber geredet, darauf verwiesen, aber der Kampf fühlte sich nie real an. Seine Wirklichkeit berührte mein Alltagsleben selten. Und doch ist das Bewusstsein für diesen Kampf absolut entscheidend, um im Rahmen der größeren Geschichte zu leben.
Ich persönlich habe mit diesem Konzept des täglichen Kampfes zu ringen. Es ist, als wüsste ich, dass es wahr ist, aber mein Leben und meine Handlungen sagen etwas anderes. Ich bin Optimist, mein Glas ist meistens mehr als halb voll. Und mein Verdrängen der anderen Hälfte der Realität hat dazu geführt, dass ich die meisten meiner Tage blind für den geistlichen Kampf gelebt habe.
Stell dir eine Szene aus einem Kriegsfilm vor. Der Feind ist nah, überall, verborgen im Gebüsch. Die Hauptfigur aber schlendert in Leuchtfarben einen Dschungelpfad entlang. Die Waffe hängt unerreichbar auf dem Rücken. Kopfhörer auf den Ohren, und er singt Led Zeppelin mit, so laut er kann. Es sieht aus, als hätte er nicht eine Sorge auf der Welt. Als würde der Feind gar nicht existieren. Nun: Das war ich, an den meisten Tagen. Und dahin drifte ich bis heute. Wenn uns nicht bewusst ist, dass der Feind existiert, wie leicht machen wir es ihm dann, uns anzugreifen?
Die Waffenrüstung: Halte stand
Die Bibel warnt uns nicht nur, uns des Kampfes bewusst zu sein, sondern auch, vorbereitet zu sein. In Epheser 6 sagt Paulus, dass unser Kampf nicht gegen Fleisch und Blut geht, und dass wir die volle Waffenrüstung Gottes anziehen sollen:
»Zieht die volle Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Schlichen des Teufels standhalten könnt. Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte, gegen die Gewalten, gegen die Herrscher dieser dunklen Welt, gegen die bösen Geistwesen in der Himmelswelt. Greift darum zur ganzen Waffenrüstung Gottes, damit ihr standhalten könnt, wenn der böse Tag kommt, und dann, wenn ihr alles getan habt, noch steht. Steht also fest: die Wahrheit als Gürtel um eure Hüften, die Gerechtigkeit als Brustpanzer, die Schuhe der Bereitschaft, die vom Evangelium des Friedens kommt. Ergreift dazu den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle Brandpfeile des Bösen auslöschen könnt. Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das Wort Gottes.« — nach Epheser 6,11-17
Wir hören Predigten, die uns ermahnen, all das anzulegen. Ich habe dem wenig hinzuzufügen, außer der Erinnerung: Das ist etwas, das wir jeden Tag tun sollen. Der Kampf dauert den ganzen Tag, und die ganze Nacht dazu. Er ist real.
Beachte die Sprache: Sie weist dich nicht an anzugreifen, sondern standzuhalten. Lass dich vom Feind nicht bewegen. Und wie legen wir das alles an? Die Bibel benutzt dasselbe Bild an anderer Stelle: Zieht den Herrn Jesus Christus an (Römer 13,14; Kolosser 3,12; Epheser 4,22-24). All das hängt an dem, was wir glauben. Wir stehen kampfbereit, indem wir glauben, dass alles, was wir angezogen haben, wahr ist. Wir vertrauen darauf.
Gebet: unsere Antwort
Und dann geht der Text weiter:
»Und betet bei jeder Gelegenheit im Geist, mit Gebeten und Bitten jeder Art. Seid dabei wachsam und hört nicht auf, für alle Heiligen zu beten. Betet auch für mich, dass mir, sooft ich den Mund öffne, Worte gegeben werden, damit ich das Geheimnis des Evangeliums furchtlos bekannt mache, für das ich ein Botschafter in Ketten bin. Betet, dass ich es furchtlos verkünde, wie es sich gehört.« — nach Epheser 6,18-20
Da ist ein Wort, eine Idee, ein Konzept, eine Handlung, die sich in diesen drei Versen fünfmal wiederholt: Gebet.
Gebet ist unsere Antwort, unsere Absicht. Gebet ist, wie Gott dich in den Kampf einlädt.
Der Angriff zielt tiefer
Eine Sache noch, an die ich uns bei diesem Kampf erinnern will. Wir neigen dazu, ihn aus der Perspektive der sichtbaren Welt zu sehen: Drogen, Sex, Rock 'n' Roll. Aber das sind nur die äußeren Schichten eines tieferen Problems. Der Feind sieht die Sünde als das, was sie ist, und greift mit diesem Wissen an.
In Lukas 4, als Jesus für vierzig Tage und Nächte in die Wüste geführt wird, kommt der Feind, um ihn zu versuchen. Achte auf die Natur der drei Versuchungen. Die erste zielt scheinbar auf den Körper und sein Bedürfnis nach Nahrung. Aber auf einer viel tieferen Ebene greift sie Jesu zentrale Bestimmung an. An der Oberfläche scheint der Feind zu fragen, ob Jesus der Sohn Gottes ist. Doch der Teufel weiß es seit Urzeiten, und Jesus weiß es auch; sein Vater hatte es gerade erst bei der Taufe bestätigt (Lukas 3,22). Am Ende ist die Versuchung keine Frage der Identität, und schon gar nicht des Essens, sondern der Abhängigkeit. Würde Jesus dem Vater vertrauen, dass er für ihn sorgt, ihn nährt, ihm genau das gibt, was er braucht?
Das Schlüsselelement am Kommen von Jesus war: Er kam, um den Feind zu besiegen. Und er würde es tun, indem er Körper annimmt und ein vollkommenes Leben des Vertrauens lebt, ganz abhängig vom Vater. Diese Abhängigkeit ist die Wurzel der Demut. Andrew Murray schreibt in seinem Buch Demut:
»Daraus folgt, dass nichts unsere Erlösung sein kann als die Wiederherstellung der verlorenen Demut, der ursprünglichen und einzig wahren Beziehung des Geschöpfs zu seinem Gott. Und so kam Jesus, um die Demut zurück auf die Erde zu bringen, uns zu Teilhabern an ihr zu machen und uns durch sie zu retten. Seine Demut gab seinem Tod seinen Wert und wurde so unsere Erlösung. Seine Demut ist unser Heil. Sein Heil ist unsere Demut.« — Andrew Murray, Demut
Die anderen beiden Versuchungen folgen demselben Gedanken. Hier ist meine Paraphrase des Feindes: »Ich gebe dir das alles, vertrau einfach mir statt dem Vater.« Und: »Jesus, wenn du Gott bist, dann tu auf Basis der Schriftverheißung selbst etwas, ergreife die Initiative, statt von der Führung deines Vaters abhängig zu sein.« Jesus antwortete natürlich in allen Fällen weise. Die Demut der Abhängigkeit gewinnt den Tag.
Wenn der Feind hinter uns her ist, greift er genauso an. Er wird uns versuchen, unser Vertrauen und unsere Abhängigkeit auf etwas oder jemand anderen als Gott zu setzen. Es mag aussehen, als ginge es bei den Angriffen um die Gelüste des sündigen Menschen. Aber darunter geht es immer darum, worauf wir vertrauen und wovon wir abhängen. Es ist derselbe Angriff, dieselbe Lüge, von Anfang an.
Das Evangelium im Kontext des Krieges
Ich schließe mit der Erinnerung: Kontext ist der Schlüssel. Der Feind will, dass wir denken, es gebe ihn nicht, und Sünde sei nur ein bisschen Schmutz. Wenn wir diese Lügen kaufen, dann gibt es sicher etwas, das wir tun können, um uns selbst zu säubern und das Problem allein zu lösen.
Aber lass mich die Güte des Evangeliums im Kontext des Krieges beschreiben: Wir wurden von der Sünde nicht nur beschmutzt, wir wurden vom Feind gefangen genommen. Die Sünde hatte unsere Herzen so verstrickt, dass wir willige Sklaven Satans geworden waren, des Gottes dieser Welt, und wir wussten es nicht einmal. Christus, der Krieger, kommt auf diese Erde, um für uns zu kämpfen. Er kommt, um uns zurückzugewinnen. Zeitweise ist Jesus als Krieger fast inkognito unterwegs; die Leute wussten kaum, dass der König da war. Aber hin und wieder blitzt sein Schwert auf. In Offenbarung 19,15 kommt aus dem Mund des wiederkehrenden Jesus das scharfe Schwert, mit dem er Krieg führt. In 2. Thessalonicher 2,8 wird Jesus den Gesetzlosen mit dem Hauch seines Mundes vernichten. Beide Verse deuten an: Am Ende besiegt Jesus den Feind mit Worten, mit derselben Stimme, die Himmel und Erde ins Dasein sprach. Wenn Jesus also aus der Ferne mit einem einzigen Wort heilt, blitzt sein Schwert auf. Wenn er vorne im Boot steht und Wind und Wellen befiehlt zu schweigen, blitzt sein Schwert auf.
Selbst als Jesus zum Kreuz geht, denkt der Feind, das Böse gewinnt. Sein eigener Stolz macht ihn blind. Am Kreuz wäscht Jesus unsere Sünde mit seinem Blut ab, und mit seinem Tod befreit er uns aus unserer Gefangenschaft. Endlich frei! Und mit seiner Auferstehung werden wir neue Schöpfungen. Gott besiegt den Stolz mit Demut. All das gehört uns, durch Glauben, wenn wir ihm vertrauen.
Aber bedenke es gut. Denn wer sich entscheidet, Jesus zu vertrauen und ihm aus der alten Gefangenschaft heraus zu folgen, hat im großen kosmischen Kampf zwischen Gut und Böse eine Seite gewählt. Wir haben jetzt einen Feind. Es ist unsere Wahl: Entweder bleiben wir Sklaven auf der Seite des Feindes, oder wir werden freie Menschen, erlöst, teuer erkauft, aber mitten in einer Schlacht. Und merk dir: In diesem Krieg zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und dem Feind, gibt es keine Schweiz. Keinen neutralen Boden. Nur zwei Seiten.
Willkommen an der Pyramide
Jetzt ist ein so guter Moment wie jeder andere, um ein Bild einzuführen, das uns ab hier begleiten wird. Mir wurde gesagt, alle großen geistlichen Klassiker hätten Illustrationen, und ich solle auch an die visuellen Lerner denken. Also: Willkommen an meiner Pyramide. Ich bin ein Mathe-Mensch, ihr müsst also mit einer geometrischen Figur leben. Die Pyramide steht für die größere Geschichte, für das Leben, zu dem Jesus uns einlädt. Zwei Steine liegen jetzt im Fundament: der heilige Name und der Kampf. Im nächsten Teil legen wir den dritten: die unsichtbare Wirklichkeit, in der all das spielt.

Die Bücher aus dieser Folge
- Humility von Andrew Murray ist auf Deutsch als »Demut« erschienen. Du findest es bei Amazon, Thalia oder einer unabhängigen Buchhandlung.
Diese Serie ist komplett kostenlos.
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Das könnte dir auch helfen
- Zum Serien-Überblick: Jüngerschaft, Stein auf Stein
- Teil 1: Heiliger Name: Es geht zuerst um Gottes Namen, nicht um dich
- Teil 3: Das Unsichtbare: Die unsichtbare Wirklichkeit
Diese Serie basiert auf dem Buch »In The Same Way« von R.A. (Ronnie) Smith, Polwarth Ministries. Ronnie hat mich jahrelang als Spiritual Director begleitet. Deutsche Fassung mit seiner Erlaubnis: Andy Fronius.

