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Zwei Dinge
1. TikTok vor dem Aus?

Worum es geht: Am Mittwoch hat das Repräsentantenhaus einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der TikTok in den USA verbieten soll.
Warum das Thema noch nicht vom Tisch ist: Der »Protecting Americans from Foreign Adversary Controlled Applications Act« muss noch vom Senat verabschiedet und vom Präsidenten unterzeichnet werden. Erst dann kann er in Kraft treten. Selbst wenn dies geschieht, könnte ByteDance, die Muttergesellschaft von TikTok, das Gesetz anfechten. Ein Verkauf von TikTok an ein US-Unternehmen könnte das Verbot umgehen. Ein rechtzeitiger Verkauf erscheint jedoch unrealistisch. Präsident Joe Biden hat angekündigt, das Gesetz zu unterzeichnen, sollte es verabschiedet werden. Der ehemalige Präsident Donald Trump hingegen lehnt ein solches Verbot inzwischen ab. Er befürchtet, dass es die Macht und die Gewinne der in den USA ansässigen Technologieunternehmen weiter stärken würde. Kritiker warnen auch vor einer Kooperation zwischen US-Tech-Giganten und der Regierung. Sie befürchten einen zu freizügigen Datenaustausch und Zensur.
Gesprächseinstieg: Glaubst du, dass TikTok letztendlich verboten wird? Warum oder warum nicht?
2. Ausbeutung Minderjähriger auf Discord und Telegram

Worum es geht: Organisierte Gruppen auf Discord und Telegram haben es auf gefährdete Minderjährige abgesehen, die oft schwere psychische Erkrankungen überstanden haben.
Warum man es wissen sollte: Das FBI hat mindestens acht Gruppen identifiziert, die es auf Minderjährige abgesehen haben. Einzelne Nutzer laden Minderjährige ein, einem Discord-Server oder einer Telegram-Gruppe beizutreten. Sie geben sich zunächst freundlich. Die Gespräche nehmen dann eine immer düsterere Wendung, wenn die »Zielperson« dazu gedrängt wird, Selbstverletzungen, Tierquälerei und Gewalt gegen andere zu streamen. Ähnlich wie bei der »Sextortion« wird kompromittierendes oder peinliches Material als Druckmittel eingesetzt, um das Opfer zu immer verwerflicheren Handlungen zu zwingen. Gerade weil Gespräche auf diesen Plattformen oft privater und isolierter stattfinden, ist es für potenzielle Täter leichter, unentdeckt zu bleiben.
Gesprächseinstieg: Was kannst du tun, um dich vor Online-Erpressung zu schützen?

»We can't be friends (wait for your love)« von Ariana Grande: Obwohl sich die Boulevardpresse in den letzten Monaten viel über sie ausgelassen hat, ist »We can't be friends (wait for your love)« bereits auf Platz 1 bei YouTube Music und Spotify. Der Liedtext, in dem es um Selbstvertrauen, Zurückweisung und Missverständnisse geht, scheint sich sowohl an Grandes Fans als auch an ihren Ex-Mann zu richten. Wenn dein Teen Ariana Grandes neues Album »Eternal Sunshine« mag, kannst du daraus eine Menge Gesprächsstoff ziehen: über Beziehungen, Loyalität und die Art und Weise, wie Gott sich um beides kümmert. Für den Text, hier klicken.
