Bibel: Lukas 2,1–7; Johannes 3,16; Micha 5,2; Jesaja 9,6–7; Sprüche 12,16; 19,11; Römer 12,18; 14,19; Hebräer 12,14; Kolosser 3,8–10.15; Galater 5,15–26
Altersgruppe: 6 und älter
Gruppengröße: 4 oder mehr
Materialien: Plane(n). Alternativ Decke(n) oder Zeitungspapier.

Spielanleitung

  • Teile deine Gruppe in Teams von 4 bis 10 Personen ein.
  • Idealerweise haben alle Gruppen gleich viele Teilnehmer.
  • Da das Spiel Körperkontakt beinhaltet, empfehlen sich gleichgeschlechtliche Teams.
  • Jede Gruppe bekommt eine Plane (alternativ eine Decke oder ein Blatt Zeitungspapier).
  • Alle Teammitglieder müssen vollständig 5 Sekunden auf der Plane stehen bleiben, ohne den Boden, die Wände oder andere Gegenstände zu berühren.
  • Wer es schafft, kommt in die nächste Runde. Alle anderen scheiden aus.
  • In der nächsten Runde wird die Plane einmal in der Mitte gefaltet und die Aufgabe wird wiederholt: 5 Sekunden auf der Plane stehen bleiben.
  • So geht es weiter, bis nur noch ein Team übrig bleibt. Dieses Team gewinnt!
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Andacht – Die Geburt von Jesus

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Wie hat euch das Spiel gefallen?
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Wie habt ihr euch gefühlt, als ihr mit so vielen anderen auf einem kleinen Stück Plane stehen musstet?
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Erinnert euch das Spiel an eine Geschichte aus der Bibel?

📖 Lest Lukas 2,1-3

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Wer war Kaiser Augustus?
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Was ist ein »Erlass«?
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Warum musste jeder in seine Heimatstadt zurückkehren?
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In welchem Land und in welcher Stadt seid ihr geboren? Wohnt ihr dort immer noch?

Kaiser Augustus war damals der Herrscher des Römischen Reiches.

Er wollte wissen, wie viele Menschen in seinem Reich lebten, und befahl deshalb, dass alle in ihre Heimatstadt zurückkehren, um gezählt zu werden.

📖 Lest Lukas 2,4-7

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Wo wohnten Josef und Maria zu dieser Zeit?
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Warum mussten sie nach Bethlehem reisen?
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In welches Land oder welche Stadt seid ihr schon mal gereist? Wo habt ihr übernachtet?
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Wo wohnten Josef und Maria in Bethlehem?
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Was geschah dort?
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Wie sah der Ort aus, an dem Jesus geboren wurde?

Josef und Maria lebten in Nazareth, mussten aber nach Bethlehem, Josefs Heimatstadt, reisen, um gezählt zu werden.

Weil Josef nicht mehr in Bethlehem wohnte, hatte er dort kein eigenes Haus. Deshalb mussten sie bei Verwandten unterkommen.

Aber weil auch alle anderen Verwandten zurückgereist waren, war der Ort überfüllt.

So mussten Josef und Maria in einem Raum übernachten, in dem auch Tiere gehalten wurden. Dort wurde Jesus geboren.

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Fahre mit diesem Teil der Andacht fort, wenn die Teilnehmer bereits mit Jesus unterwegs sind. Wenn die meisten Teilnehmer noch nicht mit Jesus leben, kannst du diesen Abschnitt überspringen und mit dem nächsten fortfahren.

📖 Lest Johannes 3,16; Micha 5,2; Jesaja 9,6–7

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Wer ist Jesus für euch?
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Findet ihr es überraschend, dass Jesus, der Sohn Gottes, an so einem einfachen Ort geboren wurde? Warum oder warum nicht?

Zusammenfassung:

  1. Jesus ist der Sohn Gottes. Er kam auf die Erde, um am Kreuz zu sterben, damit uns alle Sünden vergeben werden können. Am dritten Tag wurde Jesus wieder zum Leben erweckt. Weil uns unsere Sünden vergeben sind, können wir mit Gott in Gemeinschaft leben, seine Kinder werden und eines Tages bei ihm im Himmel sein.
  2. Obwohl Jesus der Sohn Gottes ist, wurde er an einem einfachen Ort geboren.
    Obwohl er der König aller Könige ist, kam er als dienender König.
    Er kam nicht, um sich bedienen zu lassen, sondern um uns zu retten.
  3. Gott hat alles in der Hand. Auch wenn Josef und Maria gar nicht in Bethlehem lebten, führte Gott alles so, dass sich die Prophezeiung aus Micha 5,2 erfüllte.
  4. Gott handelt oft anders, als wir erwarten. Selbst wenn wir nicht verstehen, warum Dinge geschehen, dürfen wir ihm vertrauen.
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Verwende diesen Abschnitt für eine evangelistische Andacht mit Teilnehmern, die noch keine persönliche Beziehung zu Jesus haben. Wenn deine Gruppe aus Nachfolgern Jesu besteht, kannst du diesen Abschnitt auch weglassen.

📖 Lest Johannes 3,16

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Wer ist Jesus laut diesem Vers?
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Findet ihr es überraschend, dass Jesus, der Sohn Gottes, an so einem einfachen Ort geboren wurde? Warum oder warum nicht?
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Warum hat Gott laut Johannes 3,16 Jesus auf die Erde kommen lassen?

Obwohl Jesus der Sohn Gottes ist, wurde er an einem einfachen Ort geboren.

Obwohl er der König aller Könige ist, kam er als dienender König.

Er kam nicht, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um uns zu retten.

Die Bibel sagt uns, dass Gott uns so sehr liebt, dass er für immer und ewig bei uns sein will.

Aber wir können nicht mit Gott Gemeinschaft haben, weil wir alle gesündigt haben.

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Wisst ihr, was »Sünde« bedeutet?

Sünden sind Dinge, die wir tun und die Gott traurig machen.

Wir alle haben Dinge getan, die falsch sind. Lügen, Streiten und Stehlen sind Beispiele für Sünden.

❓
Was habt ihr schon getan, womit ihr Gott vielleicht traurig gemacht habt?

Gott hat seinen Sohn Jesus auf die Erde geschickt, um am Kreuz zu sterben, damit uns alle Sünden vergeben werden können.

Und am dritten Tag wurde Jesus wieder zum Leben erweckt!

Jesus ist Gottes perfektes Weihnachtsgeschenk an uns!

Wenn du dich entscheidest, Jesus als Gottes perfektes Weihnachtsgeschenk anzunehmen, kannst du für immer und ewig bei Gott sein.

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Würdest du dieses Geschenk gerne annehmen, wenn du es noch nicht angenommen hast?

Du kannst Jesus annehmen, indem du

  1. zugibst, dass du gesündigt hast, und ihn um Vergebung bittest,
  2. glaubst, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, um an deiner Stelle bestraft zu werden, und
  3. Jesus zum Chef deines Lebens machst, damit er dir hilft, dich von der Sünde abzuwenden.

Du kannst jetzt direkt mit Jesus darüber sprechen:

Lieber Jesus,
ich weiß, dass ich gesündigt habe.
Ich glaube, dass du am Kreuz gestorben bist, um die Strafe für meine Sünden zu übernehmen.
Bitte vergib mir alle meine Sünden.
Bitte komm in mein Leben und hilf mir, das Falsche zu lassen.
Danke, dass ich jetzt eine Beziehung zu dir haben kann, weil du die Strafe für meine Sünden auf dich genommen hast, und dass ich eines Tages bei dir im Himmel sein werde.
In Jesu Namen bete ich, Amen.

Wenn du dich entscheidest, Jesus als Gottes perfektes Weihnachtsgeschenk anzunehmen, kannst du für immer und ewig bei Gott sein.

Andacht – Gute Beziehungen gestalten

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Wie hat euch das Spiel gefallen?
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Wie habt ihr euch gefühlt, als ihr mit so vielen anderen auf engem Raum stehen musstet?
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Wer von euch ist gestolpert oder jemandem auf die Füße getreten? Wie war das für euch?
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In welcher Situation habt ihr schon mal mit vielen Menschen einen engen Raum geteilt oder viel Zeit verbracht? Was war dabei besonders herausfordernd?
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Kannst du dich an einen Moment erinnern, an dem du dich über eine Person geärgert oder dich mit jemandem gestritten hast? Möchtest du uns davon erzählen?

Niemand von uns ist immer allein. Wir sind von Menschen umgeben, von Familie, Freunden, Nachbarn, Klassenkameraden, Arbeitskollegen.

Und da kommt es einfach vor, dass man sich gegenseitig »auf die Füße tritt«.

Aber wie sollen wir als Christen damit umgehen?

📖 Lest Sprüche 12,16

❓
Wie beschreibt dieser Vers jemanden, der schnell verärgert ist?
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Wie beschreibt er jemanden, der eine Beleidigung übersieht?

📖 Lest Römer 12,18; 14,19; Sprüche 19,11; Hebräer 12,14; Kolosser 3,8-10; 3,15

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Welche Ratschläge geben uns diese Bibelstellen?
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Warum ist es wichtig, dass wir lernen, mit anderen gut auszukommen?

Gott möchte, dass wir in Frieden miteinander leben.

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Kannst du dich an einen Moment erinnern, an dem du dich mit einer Person gestritten hast? Worum ging es?

📖 Lest Galater 5,15-26

❓
Was bringt uns laut diesem Abschnitt dazu, zu streiten?
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Was passiert, wenn wir unseren sündigen Wünschen einfach nachgeben?
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Was sollen wir stattdessen tun?
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Was geschieht, wenn wir dem Heiligen Geist folgen statt unseren eigenen Wünschen?

Es ist nicht leicht, immer in Frieden miteinander zu leben, aber Gott wünscht sich, dass wir es versuchen.

Die Bibel sagt, wenn wir unseren sündigen Wünschen folgen, tun wir Dinge, die Gott nicht gefallen. Wir streiten, sind neidisch oder egoistisch.

Aber wenn wir an Jesus glauben, lebt der Heilige Geist in uns.

Und wenn wir auf ihn hören, bringt er in uns gute Frucht hervor: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Dieser Artikel wurde zuerst von Bible Games Central veröffentlicht. Deutsche Version von Esther Penner.